14. Möhre, Karotte, Rübli, gelbe Rübe, Mohrrübe, Wurzel

Karotte

By woodleywonderworks – CC BY 2.0

Wilde Sorten der Möhre sind verbreitet in Europa und Asien. Wegen ihres häufigen Vorkommens sind Funde in prähistorischen Ausgrabungen kein Beleg für ihren Anbau. Ebenso gut können sie gesammelt worden sein.

Bei frühen Funden und Aufzeichnungen ist unklar, ob die Wurzeln als Nahrung oder als Medizin verwendet wurden. Der gepresste Saft, mit Zucker zu Sirup gekocht , galt als „gutes Brustmittel“ und wirksam bei Husten. Das grüne Kraut war angeblich „sehr abgebrüht“ und „wie Spinat zubereitet“ besser verdaulich als dieser und angeblich nahrhafter. Getrocknet konnte das Kraut bis zum Winter aufbewahrt werden.

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15. Postelein, Tellerkraut, Kubaspinat, Winterportulak

Postelein

By TeunSpaans, CC BY-SA 3.0,

Der Name Winterportulak lässt eine Verwandtschaft zum Sommerportulak vermuten, doch die Gemeinsamkeiten enden auf der Ebene Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Während der Winterportulak zur Familie der Portulakgewächse gehört, ist Postelein ein Tellerkraut aus der Familie der Quellkrautgewächse. Also nicht verwirren lassen.

Während Postelein für manche Hobbygärtner ein schwer zu bekämpfendes Unkraut darstellt, welches sich flächendeckend im Garten ausbreitet, freuen sich Kenner über das vitaminreiche winterharte Kraut. Für den Handel wird es in der Regel im Gewächshaus angebaut. Im eigenen Garten kann Postelein mehrmals geerntet werden. Dafür die kleinen Blätter im Herzen der Pflanze stehen lassen und bis zur Blüte in Abständen nachschneiden.

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