11. Kartoffel (Erdapfel, Erdbirne, Grundbirne, Grumbeere)

KartoffelDer Name Kartoffel, abgeleitet von Tartuffel, entstammt dem italienischen tartufolo, dem Wort für Trüffel. Die Kartoffel ist ein Nachschattengewächs und damit eine Verwandte von Paprika, Tomate, Aubergine und Tabak, aber auch Tollkirsche und Stechapfel. Auch Kraut und Früchte der Kartoffel sind giftig.

Die Kartoffel stammt aus den Anden, wo Wildformen bereits vor 8000-10000 Jahren gegessen wurden. Im 16.Jahrhundert brachten Seefahrer die Kartoffel nach Europa. Als Zierpflanze wurde sie an Päpste und Könige verschenkt oder sie schmückten festliche Tafeln, Brautsträuße und feine Dekolletés. Nur spanische Mönche verwendeten die Knollen, und zwar als Kranken- und Armenkost.

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12. Filderkraut (Spitzkohl)

FilderkohlDas Filderkraut hat seinen Namen aus der Herkunftsregion mitgebracht: der Filderebene südlich von Stuttgart. Hier wurde es nachweislich um 1500 angebaut und es ist bis heute nicht geklärt, ob es eine spontane Mutation des Weißkohls ist, oder ob es von Mönchen des Denkendorfer Klosters gezüchtet wurde.

Auf jeden Fall handelt es sich um eine lokale Varietät, die beliebt ist wegen ihres feines Geschmacks und der zarten Blätter. Das feinste Sauerkraut wird aus Filderkohl hergestellt. Trotzdem wurde es im Zuge der Industrialisierung der Sauerkrautproduktion vom Weißkohl verdrängt, weil Filderkraut eine geringere Ausbeute hat und der Strunk nur von Spezialmaschinen ausgebohrt werden kann. Wegen seines rückläufigen Anbaus hat die Slow Food Stiftung für Biodiversiät den Filderkohl als regional bedeutsames traditionelles Lebensmittel in die Arche des Geschmacks aufgenommen, da sie ihn als existenziell bedroht ansieht.

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13. Grünkohl, Braunkohl, Palmkohl, Federkohl, Krauskohl, Schwarzkohl

Grünkohl

Rasbak CC BY-SA creativecommons.org

Die Einteilung der Kohlvarietäten ist offenbar umstritten und verwirrend, hier die Einteilung des VEN, des Vereins zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt:

Zu den Kohlsorten ohne Verzweigung, ohne Kopfbildung und ohne verdickte Blütenstände gehören demnach der Palmkohl (auch Schwarzkohl, oder Italienischer Kohl genannt), der Krauskohl (oder Federkohl), der je nach Blattfarbe wiederum Grünkohl oder Braunkohl heißt. Die „Ostfriesische Palme“ ist ein Grünkohl, die Sorte „Hoher roter Krauser“ ein Braunkohl. Zum Markstammkohl gehört der Blaue Diepholzer Dickstrunk, der vorwiegend als Futterpflanze verwendet wird und bis zu 2 m Höhe erreicht. Hiervon gibt es rote und grüne Formen. Noch höher wird der Blattkohl (Futterkohl, Kuhkohl), der bis 4 m hoch wird. Ebenfalls in diese Kohlgruppe gehört übrigens der Kohlrabi.

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14. Möhre, Karotte, Rübli, gelbe Rübe, Mohrrübe, Wurzel

Karotte

By woodleywonderworks – CC BY 2.0

Wilde Sorten der Möhre sind verbreitet in Europa und Asien. Wegen ihres häufigen Vorkommens sind Funde in prähistorischen Ausgrabungen kein Beleg für ihren Anbau. Ebenso gut können sie gesammelt worden sein.

Bei frühen Funden und Aufzeichnungen ist unklar, ob die Wurzeln als Nahrung oder als Medizin verwendet wurden. Der gepresste Saft, mit Zucker zu Sirup gekocht , galt als „gutes Brustmittel“ und wirksam bei Husten. Das grüne Kraut war angeblich „sehr abgebrüht“ und „wie Spinat zubereitet“ besser verdaulich als dieser und angeblich nahrhafter. Getrocknet konnte das Kraut bis zum Winter aufbewahrt werden.

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15. Postelein, Tellerkraut, Kubaspinat, Winterportulak

Postelein

By TeunSpaans, CC BY-SA 3.0,

Der Name Winterportulak lässt eine Verwandtschaft zum Sommerportulak vermuten, doch die Gemeinsamkeiten enden auf der Ebene Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Während der Winterportulak zur Familie der Portulakgewächse gehört, ist Postelein ein Tellerkraut aus der Familie der Quellkrautgewächse. Also nicht verwirren lassen.

Während Postelein für manche Hobbygärtner ein schwer zu bekämpfendes Unkraut darstellt, welches sich flächendeckend im Garten ausbreitet, freuen sich Kenner über das vitaminreiche winterharte Kraut. Für den Handel wird es in der Regel im Gewächshaus angebaut. Im eigenen Garten kann Postelein mehrmals geerntet werden. Dafür die kleinen Blätter im Herzen der Pflanze stehen lassen und bis zur Blüte in Abständen nachschneiden.

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Konzertabend des Kulturvereins Stadt.Land.Fluss e.V.

Am 24. Mai werden um 19 Uhr auf unserer Diele der Tenor Luis Olivares Sandoval und die Sopranistin Mariella Baier Arien, Duette und Lieder aus ihrem Repertoire vortragen. Sie werden begleitet von der Pianistin Suwon Kim.

Details und Vorverkauf über den Kulturverein Stadt.Land.Fluss e.V.
Da wir nur eine begrenzte Zahl an Plätzen anbieten können, empfiehlt sich eine rechtzeitige Kartenbestellung.

1. Barnstorfer Mitfahrbank

Sonntag 5. Mai ab 11 Uhr

„Ich fahr mit“, ist das Motto der ersten Barnstorfer Mitfahrbank, die bei uns auf dem Parkplatz aufgestellt wird.

Wer bei der Eröffnung der Bank dabei sein und etwas zur Umsetzung in den anderen Ortsteilen beitragen möchte, ist herzlich eingeladen ab 11.00 Uhr mit dem Rad, dem Kanu, zu Pferd, zu Fuß oder mit dem Elektroauto zu kommen.

Von 11.00 bis 13.30 laden die Grüne zu einer Frühlingstour zu uns ein. Es gibt kostenlos Erfrischungsgetränke, leckere Häppchen, Klönen und Kultur mit dem Schauspieler und Autor Peter Henze.