Der 21. Dezember ist der kürzeste Tag des Jahres (hurra die Tage werden wieder länger) und damit genau der richtige Tag, um den Kurzfilm mit einem bundesweiten Programm zu würdigen. Leider können keine Kinoveranstaltungen durchgeführt werden, daher alles online. Der Kulturverein Stadt.Land.Fluss e.V. beteiligt sich an dem Ereignis und bietet einen gemeinsamen online Kurzfilmabend. Alles weitere auf der Seite des Kulturvereins >>>
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Zweite Vorstellung am Sonntag 11. Oktober um 11 Uhr
Am Dienstag, 29. September zeigen wir um 19 Uhr den Dokumentarfilm
LAND DES HONIGS
2019 85 Minuten OmU
Ein preisgekrönter Dokumentar-Film über eine traditionelle Wildbienen-Imkerin in Mazedonien, ihr Leben mit der Natur und den Bienen, in Respekt und Verantwortung.
Mit großartigen Bildern machen die Regisseur*in die Widersprüche unserer Zeit deutlich, an der Beziehung Mensch und Biene.
Der Eintritt ist frei Auf Bestellung gibt es nach dem Film Kartoffelsuppe mit Apfel und Honig und/oder Honig-Eis
Anmeldung: 0151 67821023
Eine Anmeldung ist für den coronagerechten Aufbau notwendig – wir können bis zu 18 Plätze anbieten. Es gelten die für solche Anlässe üblichen Hygienevorschriften. Mund-Nasenschutz ist zwingend, kann jedoch am Platz abgenommen werden. Weiterlesen
LETsDOK: Der deutschlandweite Dokumentarfilmtag
Am 19. September 2020 findet der deutschlandweite Dokumentarfilmtag LETsDOK statt.
Der Kulturverein Stadt.Land.Fluss e.V. macht daraus ein ganztägiges Event und wird bei uns gleich 3 Filme vorführen. Welche Filme um wieviel Uhr laufen werden, könnt ihr auf der Seite des Kulturvereins >>> erfahren.
TRANSPARENZ SCHAFFEN ist ein Netzwerk von Akteuren der Lebensmittelproduktion, des Vertriebs und der Verarbeitung. Es unterstützt Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, die einen nachhaltigen Umgang der Verbraucher mit Nahrungsmitteln schult. Hibbelers ist Partner dieses Netzwerkes.
GREEN KITCHEN BARNSTORF war der erste Rahmen, in dem Hibbelers daran beteiligt war, diese Themen in die Öffentlichkeit zu tragen.
DER KOPF ISST MIT ist eine Reihe mit regelmäßigen monatlichen Veranstaltungen. Damit setzen wir unser Bemühen fort, das Kochen mit saisonalen Gemüsen attraktiv zu machen. Die Gründung der Solawi Hollerhof und unsere Mitgliedschaft haben uns mit vielen Interessierten verbunden, die Freude daran haben, die Vielseitigkeit regionaler Produkte kennen zu lernen.

(c) Janne Koopmann
Die rote Beete, auch bekannt als rote Rübe oder Rande, wird den Fuchsschwanzgewächsen zugerechnet, wie auch viele Kräuter und “Un”-kräuter (In älteren Veröffentlichungen als Gänsefußgewächse). Gängige Kulturformen sind die Zuckerrübe, die Runkelrübe und der Mangold. Als Vorfahre all dieser Kulturformen gilt die wilde Rübe, auch See-Mangold genannt, die im Mittelmeerraum und an den Atlantikküsten Europas vorkommt.
In Russland, Polen und den skandinavischen Ländern werden erheblich Mengen Beeten angebaut, aber auch in den USA und Canada haben sie große Bedeutung. Beeten sind lassen sich lange lagern und sind daher ein wertvolles Wintergemüse, dass zur Versorgung aus regionalem Anbau beiträgt.

(c) Janne Koopmann
Frage: Warum ist der Rotkohl rot? Antwort: Weil er im Norden wächst.
In Süddeutschland dagegen gehen die Blätter eher ins bläuliche bis violette, was am pH-Wert des Bodens liegt, in dem der Kohl wächst. Je saurer der Boden ist, desto roter wird der Kohl. In Bayern und anderen südlichen Regionen ist der Boden alkalischer und der Kohl wird eher blau. Folgerichtig ist die gebräuchliche Bezeichnung dort „Blaukraut”.
Rotkohl gehört, wie Weißkohl und Wirsing, zu den Kopfkohlarten. Sie werden einjährig angebaut und wachsen im ersten Jahr mit einer eng geschlossenen Blattrosette. Im 2. Jahr bilden sie einen fein verzweigten Blütenstand mit vielen kleinen gelben Blüten. Die Samen reifen in flachen Schoten, die schließlich trocknen und aufspringen. Beim Hacken soll die Erde an den Kohl herangezogen werden, damit er aus dem Strunk neue Wurzeln bildet, was die Standfestigkeit erhöht.

Das Tacuinum von Wien 14.-15. Jhdt.(cc)
Porree oder Lauch zählt, wie Zwiebeln und Knoblauch, zu den Lauchgewächsen aus der Familie der Amaryllisgewächse. Eine verwandte Wildform ist der Ackerlauch, der eine Zwiebel und Brutzwiebeln ausbildet, die als Perlzwiebeln eingelegt wurden. Diese sind übrigens nicht identisch mit der Silberzwiebel, einer Kultursorte, der die schützende Schale fehlt.
Ob der Lauch im Norden bekannt war, bevor die Römer ihn mitbrachten, ist nicht überliefert. Im Mittelmeerraum jedenfalls steht er schon seit viertausend Jahren auf dem Speiseplan. Die ägyptischen Sklaven soll er während des Baus der Pyramiden ernährt haben und auch Kaiser Nero schwor angeblich auf Lauch, weil er glaubte, er verschönere seine Stimme. Nero soll so scharf auf das Gemüse gewesen sein, dass er sich den Spitznamen Porrophargus, Lauchfresser, einhandelte.